Das wird die Monsterparty…

 

Es war mal wieder Geburtstagszeit – das kleine Löwenmädchen wurde 5! Vor einem Jahr waren wir noch auf dem Stand, dass sie einen Schmetterlingsgeburtstag feiern wollte, aber zwischenzeitlich war der Wunsch nach einer Monsterparty (aber keine Olchis) geäußert worden. Tja, also meiner Meinung nach musste es sich von Halloween abheben und deutlich bunter werden, weshalb ich mich mal durch WorldWideWeb bewegt habe und nach Inspirationen gesucht habe. In diesem Fall wird man hauptsächlich auf amerikanischen Seiten fündig,

Ich habe mich für selbstgebastelte Monstereinladungen entschieden, die ich bei Sarah von http://www.roteratte.de gefunden habe (vielen Dank für diese tolle Vorlage, liebe Sarah!). Die Karten kamen bei allen acht Gästen sehr gut an, aber auch die Erzieherinnen im Kindergarten waren begeistert.

Nachdem die Einladungen gebastelt waren, hat sich das gesamte Löwenrudel um die Spiele und Deko gekümmert.

Bereits im Februar habe ich mich auf der Bildungsmesse Didacta herumgetrieben und nach Monstern Ausschau gehalten. Hier habe ich bei Trend Creativ vier Monster-Bastelsets  aus Holz, eine Moosgummi-Girlande zum Basteln und Monster-Radiergummis gefunden. Die Radiergummis habe ich für die Mitgebseltüten und die Holz-Monster zur Deko bestellt. Diese vorgezeichneten Monster habe ich mit Aquarellfarbe bemalt und dann nur zusammengesteckt.

Für die Tischdeko habe ich zwei pinkfarbende Kerzen mit Monstergesichtern versehen, in eine Schale mit Monsterschleimgestellt.
Aus Papierponpons habe ich Monster zum Aufhängen gebastelt. Zwei weitere Monster habe ich aus Microfaser-Hamdschuhen gebastelt, in die ich zum Stabilisieren PET-Flaschen gesteckt habe.

Gemeinsam mit den beiden Löwenmädchen habe ich Lichtfängermonster, bunte Monster aus Tonpapier sowie bunte Hexentreppen gebastelt.

Für das Lichtfängermonster haben die beiden Mädels auf selbstklebende Folie mit Tonkarton eine individuelle Monsterform geklebt und diese dann mit Transparentpapierfetzen gefüllt. Abschließend wurde noch eine Folie obendrauf geklebt, das Monster ausgeschnitten und mit Wackelaugen unterschiedlichster Größe und Anzahl beklebt (die Augen wurden mit doppelseitigem Klebeband aufgeklebt).

Die Hexentreppen habe ich mit den Löwenmädchen mit neonfarbenen Krepppapier gefaltet.

Ich habe zudem zwei bunte Monstergirlanden gebastelt, da es diese wieder nur im Halloween-Look oder in der unbezahlbaren Variante gab. Hierfür habe ich eine beliebig lange Paketschnur gewählt, aus buntem DIN A4-Papier Vierecke ausgeschnitten, diese diagonal gefaltet, eine beliebige Anzahl von Augen aufgeklebt und diese dann an die Schnur geklebt – fertig!
Weitere Deko waren die diversen Monsterkissen und -kuscheltiere.

Jetzt zu den Spielen: Da wir den Kindergeburtstag vormittags gefeiert haben, haben wir mit Monsterpiksen angefangen: Ich hatte in bunte Luftballons Zettel mit den Namen der Gäste gesteckt. Das Kind, das als letztes angekommen ist, durfte sich als erstes ein Luftballon-Monster aussuchen und es mit einer Nadel piksen. Das Kind, dessen Name darin war, durfte dem Geburtstagskind das Geschenk überreichen. Nachdem alle Geschenke ausgepackt waren, haben wir Monsterwettessen mit Schokoküssen gemacht. Allerdings mochten nicht alle Kinder Schokoküsse, aber es gab noch Obst und einige andere Knabbersachen (kurzer Hinweis, wir haben ab 10.30 Uhr gefeiert und es gab dann auch noch Nudeln mit Soße zum Mittagessen).

Nach dem Monster-Snack wollte ich die Löwenjagd mit Krepppapier-Schwänzen, die sich schon beim Dschungelgeburtstag bewährt hatte, umfunktionieren zur Monsterjagd. Allerdings waren die Kinder bei der Feier nicht so begeistert und wollten lieber frei spielen. Ebenfalls ausgefallen sind „Monster-Klopfen“, sprich Topfschlagen und „Monsteraugen kleben“ (genau wie Topfschlagen mit verbundenen Augen). Für Monster-Klopfen hatte ich einen Kochtopf mit einem Monstergesicht beklebt und für Monsteraugen kleben hatte ich ein großes Monster aus Pappe  sowie 12 Monsteraugen mit doppelseitigem Klebeband vorbereitet. Aber die Kinder haben so toll miteinander gespielt, so dass ich die Spiele auch nicht durchsetzen wollte. Wir haben die Monsteraugen zu einem späteren Zeitpunkt mit Freundinnen geklebt.

Der Löwenpapa war auf seiner Reise durchs WWW auf den amerikanischen Geburtstagsseiten immer wieder auf Monster gestoßen, die mit Bohnensäckchen beworfen werden sollten. Da wir den Mai-Geburtstag mit gutem Wetter geplant haben, wuchs die Idee mit Wasserbomben auf ein Monster zu werfen. Also sägte der Löwenpapa aus einer großen Holzplatte, die wir noch auf dem Dachboden hatten, ein ca. 1,40 m großes Monster mit Reißzähnen aus, bemalte es in einem knalligen Orange, das große Löwenmädchen durfte noch die riesigen Kulleraugen darauf malen. Anschließend wurde es noch vom Papa lackiert.
Zuerst haben wir das Monster aber noch als Bilderrahmen für die Gäste und das Geburtstagskind genutzt, indem sie todesmutig ihre Köpfe durch die Reißzähne streckten. Anschließend haben die Kids das Monster mit Begeisterung und ca. 50 Wasserbomben beworfen. Da machte es auch nichts aus, dass es zwischenzeitlich ein wenig anfing zu regnen.

Da es nicht wirklich viel an „sinnvollen“ Monster-Mitgebseln gab, habe ich hier auch wieder im WWW gesucht und bin ebenfalls bei Sarah von http://www.roteratte.de fündig geworden. Hier gibt es eine niedliche Bastelanleitung mit Vorlage für eine Banderole für Dosenmonster. Hierfür haben wir zahlreiche Dosen gesammelt, diese mit Zeitungspapier und einer Frühstückstüte ausgestopft und dort obendrauf haben wir Watte gelegt.
Die Kinder haben die Vorlagen sehr individuell angemalt (sicherlich kann man auch mit Glitzer und Stickern arbeiten, aber unsere Kids waren so schon ein Weilchen beschäftigt). Der Löwenpapa hat die Banderolen ausgeschnitten und auf die Dosen geklebt. Ich habe die fertigen Dosen dann noch mit Kressesamen für die Haare versehen und natürlich auch das erste „Gießen“ übernommern. Diese Kressemonster sind dann in die Mitgebseltütel gewandert und auch bei den Eltern sehr gut angekommen.

Weitere Mitgebsel in den kunterbunten Monster-Tüte (Fotos folgen) waren Bleistifte, die oben beschriebenen Monster-Radiergummis und natürlich auch einige Süßigkeiten. Die verschiedenfarbigen Papiertüten habe ich mit Monsteraugen und Mündern aus Tonpapier versehen.

Für den Nachmittag war dann Familiengeburtstag angesagt. Hierfür habe ich mit einer Halbkugel einen Monsterkuchen aus Schokolade und Marzipanverzierung gebacken. Leider wollte das Marzipan aber an dem Tag nicht so wie ich, aber geschmeckt hat er trotzdem.

Ach so, eine witzige Monsterverkleidung habe ich bei einem großen schwedischen Möbelhaus gefunden. Die Löwenmädchen sind voll drauf abgefahren, obwohl es eigentlich Ameisenfühler sind.

 

 

 

 

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