Lillyweg

Ein Wanderweg in der Nähe von Urnäsch, der auch mit kleineren Kinder bewandert werden kann, ist der Lillyweg. Allerdings ist der Weg nicht kinderwagentauglich.

Ab Urnäsch sind wir mit dem Postbus bis zur Haltestelle Steinflue gefahren und von dort haben uns dann die Geschichten von Lilly und Martin bis Lillybeizli begleitet.

Entlang der Strecke (knapp 4 km, 337 Höhenmeter) gibt es 12 Stationen, an denen die Kinder (und auch Erwachsenen) viel Spaß haben, aber auch etwas über die Landschaft und das Leben erfahren, z. B. eine „Chügelibahn“ (Kugelbahn), den „Fitzdraht“ (Elektrozaun) oder den Säntis-Blick. An einem Restaurant gibt es eine lange Teppich-Rutsche und mehrere Picknickstellen laden zum Verweilen ein.

Wir haben unsere Wanderung im vergangenen Sommer gemacht. Leider hatte es die Wochen vorher stark geregnet, weshalb einige Abschnitte sehr rutschig und zur Freude der Löwenmädchen auch sehr matschig waren.

Wir sind über Wiesen gewandert, haben Pflanzen gesucht, die Lebensräume verschiedener Tiere kennengelernt, Glitzersteine gesammelt und einfach die Natur genossen.

Und da die beiden Löwenmädchen nicht gejammert haben, haben wir nicht wie geplant den Bus ab Lillybeizli zurück nach Urnäsch genommen, sondern sind entlang des Landwirtschaftsweges weiter gewandert. Das letzte Stück war dann jedoch sehr anstrengend und warm, weil der Weg nicht mehr durch Bäume geschützt war. Aber mit zahlreichen Trink- und Laufpausen auf Löwenpapas Schultern haben wir unsere erste Wanderung bewältigt.

Die Broschüre zum Lillyweg sowie die Fahrtzeiten des Postbusses finden sich hier.

 

 

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Das verrückte Haus im Tierpark Gettorf

Passend zur Urlaubsszeit ein Ausflugsziel, das ich bisher nicht auf meinem Blog vorgestellt habe, aber ich bin gerade über die Bilder gestolpert: Es ist zwar schon ein wenig her, denn ich war bereits 2013 mit den Löwenmädchen auf Kur in Schleswig-Holstein, aber der Tierpark mit dem „Verrückten Haus“ in Gettorf ist immer noch ein Besuch wer:

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Bei den Löwenmädchen und mir war die Neugierde auf das verrückte Haus groß, als wir den Tag im Tierpark in Gettorf verbrachten. Wir kennen alle drei den schiefen Salon sowie das Hexenhaus in der Ausstellung meines Arbeitgebers.

Der Unterschied besteht allerdings darin, dass sich das Hexenhaus um den sitzenden Besucher dreht und dieser das Gefühl hat sich mit zu drehen. Der schiefe Salon kommt dem verrückten Haus schon näher, da der Gleichgewichtsinn durch die Neigung auf die Probe gestellt wird. Das verrückte Haus in Gettorf steht jedoch komplett auf dem Dach und alle Alltagsgegenstände, die man von zuhause her kennt (Bett, Schrank, Toilette, Tassen etc.), hängen an der Decke.

Um den Sinnen einen weiteren Streich zu spielen sind die Böden geneigt, weshalb vor allem der Gleichgewichtssinn ganz schön auf die Probe gestellt wird. Spiegel in den Ecken ermöglichen dem Besucher sich selber an der „Decke“ hängend zu sehen.


Das große Löwenmädchen war fasziniert, dass sogar auf der Terrasse ein Kinderwagen und ein Roller stehen und versuchte mit den Puppen an der Decke in Kontakt zu treten. Das kleine Löwenmädchen stand gerne in den Fenstern und freute sich, dass sie ausnahmsweise mal die Gardinen verschieben konnte.

Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Tag im Tierpark Gettorf mit seinen Vogelvolieren, den verschiedenen Affenarten und dem Verrückten Haus, allerdings sollte beachtet werden, dass für das Haus zusätzlich Eintritt erhoben wird.

Wenn Ihr also mal in Schleswig-Holstein seid, schaut mal vorbei. Weiter Infos findet ihr hier!