Lillyweg

Ein Wanderweg in der Nähe von Urnäsch, der auch mit kleineren Kinder bewandert werden kann, ist der Lillyweg. Allerdings ist der Weg nicht kinderwagentauglich.

Ab Urnäsch sind wir mit dem Postbus bis zur Haltestelle Steinflue gefahren und von dort haben uns dann die Geschichten von Lilly und Martin bis Lillybeizli begleitet.

Entlang der Strecke (knapp 4 km, 337 Höhenmeter) gibt es 12 Stationen, an denen die Kinder (und auch Erwachsenen) viel Spaß haben, aber auch etwas über die Landschaft und das Leben erfahren, z. B. eine „Chügelibahn“ (Kugelbahn), den „Fitzdraht“ (Elektrozaun) oder den Säntis-Blick. An einem Restaurant gibt es eine lange Teppich-Rutsche und mehrere Picknickstellen laden zum Verweilen ein.

Wir haben unsere Wanderung im vergangenen Sommer gemacht. Leider hatte es die Wochen vorher stark geregnet, weshalb einige Abschnitte sehr rutschig und zur Freude der Löwenmädchen auch sehr matschig waren.

Wir sind über Wiesen gewandert, haben Pflanzen gesucht, die Lebensräume verschiedener Tiere kennengelernt, Glitzersteine gesammelt und einfach die Natur genossen.

Und da die beiden Löwenmädchen nicht gejammert haben, haben wir nicht wie geplant den Bus ab Lillybeizli zurück nach Urnäsch genommen, sondern sind entlang des Landwirtschaftsweges weiter gewandert. Das letzte Stück war dann jedoch sehr anstrengend und warm, weil der Weg nicht mehr durch Bäume geschützt war. Aber mit zahlreichen Trink- und Laufpausen auf Löwenpapas Schultern haben wir unsere erste Wanderung bewältigt.

Die Broschüre zum Lillyweg sowie die Fahrtzeiten des Postbusses finden sich hier.

 

 

Urlaub im Reka-Feriendorf Urnäsch

Das neue Jahr hat begonnen und der eine oder andere startet mit der Urlaubsplanung. Hier kommt meine Urlaubsempfehlung für 2017: Urnäsch in der Schweiz!

Der Berg ruft – der Sommerurlaub im vergangenen Jahr ging mal wieder ins Appenzeller Land. Auf Wunsch der beiden Löwenmädchen sind  wir das dritte Mal ins Reka-Feriendorf in Urnäsch (Schweiz) gefahren. Auch wenn die Fahrt von uns dorthin mit 8-9 Stunden schon recht ordentlich ist. Aber die Kinder waren voller Vorfreude und haben die Fahrzeit mit Hörspielen und Videos tapfer ertragen.

Das Reka-Feriendorf  liegt in dem kleinen, beschaulichen Ort Urnäsch. Mich erinnert der Ort immer an die Modelleisenbahnanlage meines Vaters, mit traditionellen Appenzeller Häusern, einem Fluss, einem kleinen Bahnhof mit Postbus-Station und der Bahnstrecke, die in einem großen Bogen um des Feriendorf herumführt.

In ca. 30 Minuten erreicht man von Urnäsch den Bodensee, in unmittelbarer Nähe sind Appenzell, St. Gallen, Winterthur und das Toggenburg. Urnäsch ist ein sehr familienfreundlicher Ort und es gibt zahlreiche kindertaugliche Wanderwege (z.B. Lillyweg). Mögliche Ausflugsziele stelle ich in Kürze vor.

Das Feriendorf liegt im Tal, direkt am örtlichen Bahnhof und besteht aus vier Gebäudeteilen. Die Ferienwohnungen befinden sich in drei L-förmigen, doppelstöckigen Gebäuden. Entweder wohnt man im Haus Flöckli, Haus Bläss oder im Haus Tigerli. Es gibt Wohnungen mit 2,5 bis 5,5 Zimmern, die entweder eine Terrasse oder einen Balkon haben. Zu jeder Wohnung gehört übrigens auch ein reservierter Parkplatz. Zwischen den drei Gebäuden befinden sich verschiedene Spielgeräte, ein großer Sandspielplatz und ein toller Wasserspielplatz mit Pumpe. Und auf den Rasenflächen ist genug Platz für Ballspiele, Fangen, Badminton oder auch für die Picknickdecke oder den Liegestuhl.

In dem vierten Gebäude, das sich längs zum Berg befindet, sind die Gemeinschaftsräume: ein großer Gemeinschaftsraum mit Spielecke, in dem einmal wöchentlich Appenzeller Familienabende oder Kinderkochen ohne Eltern stattfinden. Darunter befinden sich die Rezeption, die Waschmaschinen und ein großer Spieleschrank. Außerdem befindet sich hier das heißgeliebte Schwimmbad der Löwenmädchen mit einem Schwimmerbecken, einem Planschbecken mit kleiner Rutsche und einer Sauna. Für beide Becken sind Spielsachen, wie zum Beispiel Gieskannen und Boote im Planschbecken und Ringe und Poolnudeln im großen Becken vorhanden.

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Schwimmbad

Über dem Schwimmbad befindet sich ein großes Spielzimmer sowie eine kleine Bibliothek und ein Kickertisch. Weiter den Hang hoch ist das Highlight der Kids – der Stall mit Heuboden und den Ponys Heidi und Max, sowie den den drei großem „Rössern“, den Ziegen, Hühnern, Hasen und Meerschweinchen. Beinahe täglich können hier die Tiere morgens und abends gefüttert, gestreichelt und geputzt werden. Und vielleicht hat man auch das Glück und bekommt ein frisches Ei geschenkt. An den Stall schließen sich die Weiden der  Ziegen und Ponys sowie das Außengehege der Meerschweinchen und Hasen an.

 

Auf der anderen Straßenseite, die man über einen Tunnel unter der Straße erreicht, gibt es Grillplätze am Fluss sowie ein Fussballfeld. An der Rezeption stehen noch ein Trampolin und ein weiterer Raum mit Airhockey- und Billiardtisch und einem großen Viergewinnt zur allgemeinen Verfügung.

Nach der nun doch recht ausführlichen Beschreibung sind wir endlich angekommen. Aber kaum waren wir ausgestiegen sind die Löwenmädels direkt zu ihrer Heidi und ihrem Max gerannt und der Löwenpapa und ich konnten einchecken und das Auto entladen.

Wir haben für unseren 14tägigen Aufenthalt die gleiche 3,5 Zimmer-Wohnung wie vor zwei Jahren gebucht und wohnten im Haus Flöckli in der ersten Etage mit Blick auf den Wasserspielplatz. Neu war direkt vor unserem Balkon die Seilbahn, die von unseren Mädels auch direkt ausprobiert wurde.

Kurz zur Wohnung – wir hatten noch nie voher eine kompletter ausgestattete Ferienwohnung, wie die hier im Reka-Feriendorf. In der Küche sind neben Geschirrtüchern, Spüllappen selbst Spülmittel und Tabs für den Geschirrspüler vorhanden, vom vollausgestatteten Backofen, dem Kaffeeautomaten (die Kapseln muss man sich mitbringen oder kann sie vor Ort kaufen) und dem Fondueset ganz zu schweigen. Die Terrassen und Balkone haben einen Esstisch mit Stühlen sowie zwei Liegestühle und einen Wäscheständer ( Wäscheklammern sind vorhanden). In dem Kinderzimmer gibt es einen Rausfallschutz fürs Bett, weitere können kostenfrei bestellt werden.In jeder Wohnung sind Bad und WC getrennt. Im Bad gibt es einen Tritt für die Kids und ein Töpfchen, wer es noch braucht. Jede Wohnung hat im Elterschlafzimmer ein Babybett stehen und eine Wickelunterlage im Schrank. Wer es noch benötigt, kann sich eine Kinderkarre und eine Rückentrage kostenfrei bestellen. Das Einzige was wir immer selbst mitgebracht haben, waren Dusch- und Handtücher, aber selbst die könnte man gegen Gebühr erhalten. Besen und Staubsauger sind ebenfalls vorhanden, aber  auch eine Zwischenreinigung ist buchbar.

Jede Woche gibt es ein interessantes Programm, für das man sich anmelden kann: Ponyreiten, Kutschfahrten, Bastel- und Spielnachmittage, Säulirennen, melken, Besuch beim Senn, im Spätsommer Apfel mosten, Wasserfitness und vieles mehr.

Das besondere an diesem REKA-Feriendorf ist die enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirtschaftsbetrieben. Aber wir haben auch zahlreiche andere Aktivitäten unternommen, z. B. waren wir mit den Mädel das erste Mal richtig wandern und haben Ausflüge gemacht. Täglich haben wir das Schwimmbad besucht und die Kinder sind fleißig geschwommen und getaucht.

Unsere beiden Damen haben auf jeden Fall schon den nächsten Urlaub in Urnäsch geplant. Mal sehen, wie es ihnen dann gefällt. Das Einzige, was den beiden immer schwer fällt, ist die Schweizer Mundart (‘grüzi miteinand‘, Mama, warum sagen die hier immer ‚glitzer miteinand‘?), aber damit kann man leben.

Übrigens bin ich vor zwei Jahren mit den beiden Löwenmädchen mit dem Zug nach Urnäsch gefahren, während der Löwenpapa zeitgleich mit dem Auto in die Schweiz gefahren ist. Das war auch ein tolles Erlebnis und Papa war schneller und konnte uns am Bahnhof in Empfang nehmen!

Desweiteren kann man in Urnäsch und Umgebung auch Skiferien machen.

Für ausführliche Infos zu Urnäsch und weiteren Reka-Feriendörfern folgt den Links.

Das verrückte Haus im Tierpark Gettorf

Passend zur Urlaubsszeit ein Ausflugsziel, das ich bisher nicht auf meinem Blog vorgestellt habe, aber ich bin gerade über die Bilder gestolpert: Es ist zwar schon ein wenig her, denn ich war bereits 2013 mit den Löwenmädchen auf Kur in Schleswig-Holstein, aber der Tierpark mit dem „Verrückten Haus“ in Gettorf ist immer noch ein Besuch wer:

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Bei den Löwenmädchen und mir war die Neugierde auf das verrückte Haus groß, als wir den Tag im Tierpark in Gettorf verbrachten. Wir kennen alle drei den schiefen Salon sowie das Hexenhaus in der Ausstellung meines Arbeitgebers.

Der Unterschied besteht allerdings darin, dass sich das Hexenhaus um den sitzenden Besucher dreht und dieser das Gefühl hat sich mit zu drehen. Der schiefe Salon kommt dem verrückten Haus schon näher, da der Gleichgewichtsinn durch die Neigung auf die Probe gestellt wird. Das verrückte Haus in Gettorf steht jedoch komplett auf dem Dach und alle Alltagsgegenstände, die man von zuhause her kennt (Bett, Schrank, Toilette, Tassen etc.), hängen an der Decke.

Um den Sinnen einen weiteren Streich zu spielen sind die Böden geneigt, weshalb vor allem der Gleichgewichtssinn ganz schön auf die Probe gestellt wird. Spiegel in den Ecken ermöglichen dem Besucher sich selber an der „Decke“ hängend zu sehen.


Das große Löwenmädchen war fasziniert, dass sogar auf der Terrasse ein Kinderwagen und ein Roller stehen und versuchte mit den Puppen an der Decke in Kontakt zu treten. Das kleine Löwenmädchen stand gerne in den Fenstern und freute sich, dass sie ausnahmsweise mal die Gardinen verschieben konnte.

Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Tag im Tierpark Gettorf mit seinen Vogelvolieren, den verschiedenen Affenarten und dem Verrückten Haus, allerdings sollte beachtet werden, dass für das Haus zusätzlich Eintritt erhoben wird.

Wenn Ihr also mal in Schleswig-Holstein seid, schaut mal vorbei. Weiter Infos findet ihr hier!

40 Jahre Playmobil

Letzte Woche war das große Löwenmädchen bei ihrer Freundin zum Geburtstag eingeladen. Sie hat im Landesmuseum in Braunschweig gefeiert, wo zur Zeit die Ausstellung „40 Jahre Playmobil“ zu sehen ist. Ich durfte den Freundin-Papa bei dem Geburtstag unterstützen und deshalb kamen das kleine Löwenmädchen und ich in den Genuss uns die Ausstellung ebenfalls anzusehen.

Auch wenn ich zu Beginn ein wenig skeptisch war, weil die Dame, die die Führung unserer kleinen Geburtstagstruppe übernahm, diese mit den Worten begrüßte „Das ist ein Museum und hier gibt es auch ältere Besucher und die wollen ihre Ruhe“. Nach dieser Ansage habe ich kurz gedacht, gut dann gehen wir mal wieder, denn Kinder sind dann wohl falsch hier…

Aber die Führung war sehr kurzweilig und somit sind wir alle gemeinsam durch die verschiedenen Playmobilwelten und -zeiten gewandert. Begleitet wurden wir dabei tatsächlich von einem Zeitenreisenden mit seinem Löwen (hinten im Bild, grüne Figur mit weißem Hut). Diese beiden tauchten in den verschiedenen Welten immer wieder auf und die Kinder hatten große Freude daran sie zu suchen.

Am Anfang erfuhren wir jedoch erstmal, dass es bei der Markteinführung zunächst nur drei Playmobilfiguren gab: einen Indianer, einen Ritter und einen Bauarbeiter.

Los ging es in der Steinzeit mit Säbelzahntigern und Mammuts, weiter nach Ägypten bis zur römischen Legion.


Von dort sprangen wir zu den Wikingern und anschließend in das Mittelalter. Die verschiedenen Zeiten sind durch reale Ausstellungsstücke ergänzt, so dass sich im Bereich der Mittelaltervitrine auch Schwerter, Gläser und Behälter befinden.

Auch die lokale Geschichte fand seine Darstellung: der mittelalterliche Burgplatz mit dem Löwen ist von einem privaten Sammler extra für die Ausstellung nachgebaut worden.

Gerade in der Vitrine vom Mittelalter gab es für die beiden Löwenmädchen ein Wiedersehen mit der Ritterburg vom Löwenpapa, aber auch in anderen Bereichen können Vergleiche zwischen dem Playmobil meiner Kindheit und dem der Löwenmädchen hergestellt werden, z.B. beim Camper, dem Indianerdorf oder den Raumschiffen.

Aber auch das aktuelle Feen-Playmobil, das von den beiden Löwenmädchen geliebt wird, war in einer Märchenwelt liebevoll arrangiert, in der man Rapunzel, den Rattenfänger von Hameln und noch einige andere Märchen wiederfinden kann.

Was ich sehr schön in der Ausstellung fand, war, dass es in jeder „Zeit“ eine themtische Spielecke für die Kinder gibt. Diese konnten wir im Anschluss an die Führung und den kurzen Snack dann auch noch ausführlich bespielen. Die andere Alternative im Rahmen des Kindergeburtstags wäre ein Bastelangebot gewesen, aber nachdem die Mädels die Spieltische gesehen hatten, wollten sie doch nicht mehr basteln :-).

Des Weiteren hat mich die Vitrine mit den Piraten begeistert, mit wie viel Liebe zum Detail das Versenken des Schiffs und die Hula-Tänzerinnen am Strand dargestellt sind.

Den beiden Löwenmädchen und mir hat der Geburtstag in der Playmobil-Ausstellung sehr gefallen. Die beiden Mädchen schauen sie sich mit dem Kindergarten und der Kinderfeuerwehr auch gleich nochmals an.

Wenn ihr auch Lust habt, die Ausstellung 40 Jahre Playmobil zu besuchen, sie ist noch bis 21.02.2016 im Landesmuseum Braunschweig zu erleben.

Im Winterzoo in Hannover

Lange hatten wir es schon vor, mal wieder in den Zoo nach Hannover zu fahren. Vor allem nachdem wir uns im Sommer mal wieder eine Jahreskarte gegönnt hatten.

Heute haben wir trotz Schneefalls den Weg nach Hannver gewagt und den Winterzoo besucht. Der Löwenpapa war zwar etwas irritiert, als ich vom Dachboden unsere Schneerutscher holte, aber die würden wir später noch brauchen.

Nach unserer Ankunft im Zoo sind wir zunächst am verschneiten Sambesi entlang gegangen. Allerdings waren bis auf die Nilpferde keine typischen Zootiere zu sehen, nur Enten und Gänse hielten sich dort auf. Die Nilpferde waren im Innenbecken und eines von ihnen beäugte die wenigen Besucher an der Scheibe.

Weiter ging es Richtung Showarena, wo trotz des Schneefalls die Vorbereitungen für eine Tiershow liefen. Allerdings wollten wir uns bei der Kälte nicht 20 Minuten dorthin setzen.

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Unser Weg führte uns weiter zum alten Giraffenhaus, was zunächst geschlossen erschien, so dass der Löwenpapa schon wieder umdrehen wollte. Jedoch das große Löwenmädchen probierte die Tür aus und sie ging auf. Innen empfingen uns drei sehr neugierige Giraffen und ein wohlig warmer Geruch nach Heu und Tier. Die beiden Löwenmädchen waren begeistert, dass sie hier den Giraffen so nah kommen konnten, denn im Sommer sind sie nur vom Aussichtspunkt zu sehen. Sie wollten gar nicht mehr gehen, vor allem als die Tierpfleger begannen die Ställe zu reinigen und Futter nachzufüllen, hätten sie lieber weiter zugeschaut. Nachdem wir die Wärme im Giraffenhaus genutzt hatten, den Löwenmädchen ihre Schneehosen anzuziehen, machten wir uns wieder auf den Weg.

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Wir hatten nicht erwartet auch die Löwen zu sehen, aber zwei saßen aneinander gekuschelt auf einem Felsvorsprung. Unsere Löwenmädchen sprangen von einer Scheibe zur nächsten und freuten sich.

Weiter ging es in Richtung Yukon Bay. Die Wölfe hatten ihre Höhle verlassen und zeigten sich, die Karibus waren fleißig am futtern und einige stießen sich mit ihren Geweihen. Die Bisons lagen faul in ihrem Gehege und ihnen machte die Kälte nichts aus, auch wenn ihr Fell mit Schnee bedeckt war. Das kleine Löwenmädchen war erstaunt, wie groß Bisons sein können (kennt sie ja nur aus dem Fernsehen von Yakari und im Sommer sind die Präriehunde auf der anderen Wegseite spannender).

Der Löwenpapa freute sich über die Eisbären, der sich auch aus der Höhle wagte, so dass er mal wieder viele Fotos machen konnte.

DSC04031Angelockt von einem schrillen Kreischen, hatten wir in der Yukon Bay Besucherarena Glück, dass eine Tierpflegerin gerade einem Weißkopfadler die verschneite Arena zeigte. So konnten wir uns das große Tier aus nächster Nähe anschauen. Wir erfuhren zudem, dass es sich bei dem Tier um ein Weibchen handelte, das Kreischen das Plaudern des Weibchen ist:-) und das dieses hier 4,5 kg wiegt.

Anschließend sind wir in die Unterwasserwelt gegangen und haben den Robben beim Schwimmen und Tauchen zugeschaut.
Während wir dort eine kleine Mittagspause einlegten, konnten wir auch noch die zwei Eisbären im Wasser beobachten, die ebenfalls einen Snack erhielten und so für Unterhaltung sorgten.

Weiter ging es an den Schneeeulen vorbei, durchs Outback mit den Wallabies und Kanguruhs nach Indien. Allerdings waren die grauen Riesen wegen des Schnees heute nicht auf dem Außengelände. Im indischen Palast lag die Königspython direkt an der Scheibe und die Löwenmädchen wollten wissen, was Schlangen gerne fressen und wie groß sie werden.

Die ganze Zeit habe ich tapfer die Schneerutscher getragen (die Löwenkinder probierten heute ihre neuen Rucksäcke aus und trugen die Verpflegung) und jetzt ging es endlich zu den Attraktionen des Winterzoos. Im Mullewapp war neben dem Rodelberg, der nur von Kinder ab fünf Jahren genutzt werden darf (was jedes Mal zu Heulattacken und Mißstimmung beim kleinen Löwenmädchen führt), noch ein kleiner Rodelberg errichtet, den die Kinder mit den Schneerutschern runterschlittern durften. Nachdem das kleine Löwenmädchen zunächst muckelte, konnte das großen Löwenmädchen sie doch zum Rutschen überreden und dann wollten beide nicht mehr gehen. Dem Löwenpapa und mir froren ordentlich die Füße.

An der Schlittschuhbahn und den Verkaufsständen haben wir nur kurz (zu)geschaut, da uns allen nun sehr kalt war.

Insgesamt kann man sagen, dass es trotz niedersächsischer Schulferien ein echt entspannter Besuch war. Wir haben trotz des winterlichen Wetters zahlreiche Tiere gesehen und sind steckenweise alleine unterwegs gewesen. Ich fand toll, dass mal andere Tiere in den Focus unserer Familie getreten sind, die sonst vielleicht bei dem großen Angebot übersehen werden.

Habt ihr auch Lust auf einen winterlichen Zoobesuch? Hier findet ihr alle Infos zum Winterzoo in Hannover.

Strand pur in St. Peter-Ording

Am zweiten Tag unseres Urlaubs sind wir nach St. Peter-Ording gefahren. Wir wollten den Löwenmädchen den unendlich schönen Strand zeigen (der Löwenpapa und ich waren kurz nach unserer Hochzeit dort für ein verlängertes Wochenende).

Allerdings waren wir noch nicht auf das Nordseewetter eingestellt. Wir sind bei strahlendem Sonnenschein in Büsum gestartet und sind bei ebendiesem Wetter im Ortsteil Ording gelandet. Jedoch war es sehr windig und die beiden Mädels waren nicht warm genug angezogen, so dass das große Löwenjunge sogar blaue Lippen bekam und das kleine gar nicht mehr weiterlaufen wollte. Nach einem kurzen Erlebnisausflug auf eine Pfahlbau-Toilette (Mama, wer leert hier den Müll? Wie kommt das Wasser hier rauf?) sind wir bis zu den Strandkörben gestapft. Dort haben wir uns in den Windschatten in den sonnenwarmen Sand gesetzt und unsere Mittagspause gemacht. Anschließend waren alle soweit aufgetaut, dass wir die ersten Beutel mit Muscheln füllen konnten und sogar mit den Füßen in den Wellen waren.

Nachdem wir zwei Tüten mit Muscheln gefüllt hatten, sind wir wieder in Richtung Strandpromenade gewandert. Vor acht Jahren war diese noch im Umbau und so machten wir noch einen kurzen Abstecher, bevor es wieder in Richtung Parkhaus ging. Und dieser Abstecher sollte sich lohnen, wir entdeckten nämlich den Waldspielplatz mit allerlei Wasserspielen, die unsere beiden Mädchen herausforderten, doch noch in nassen Klamotten zurückfahren zu müssen.

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Es wurde mit dem Wasser gehüpft, auf Steinen gesprungen bis das Wasser spritzte und vor Freude geschrien. Aber auch der Löwenpapa und ich konnten es uns nicht nehmen und mussten einige Wasserspiele ausprobieren.

Nach einem weiteren Abstecher zur Eisdiele ging es wieder zurück nach Büsum.

Was haben wir aus diesem Ausflug gelernt? Wir fahren nur noch im Zwiebellook los, ausziehen geht immer und auch die Regengarderobe erhält einen Stammplatz im Auto (auch wenn wir sie dort nicht brauchten, denn den Regen gab es immer in Büsum :-)).