Im Winterzoo in Hannover

Lange hatten wir es schon vor, mal wieder in den Zoo nach Hannover zu fahren. Vor allem nachdem wir uns im Sommer mal wieder eine Jahreskarte gegönnt hatten.

Heute haben wir trotz Schneefalls den Weg nach Hannver gewagt und den Winterzoo besucht. Der Löwenpapa war zwar etwas irritiert, als ich vom Dachboden unsere Schneerutscher holte, aber die würden wir später noch brauchen.

Nach unserer Ankunft im Zoo sind wir zunächst am verschneiten Sambesi entlang gegangen. Allerdings waren bis auf die Nilpferde keine typischen Zootiere zu sehen, nur Enten und Gänse hielten sich dort auf. Die Nilpferde waren im Innenbecken und eines von ihnen beäugte die wenigen Besucher an der Scheibe.

Weiter ging es Richtung Showarena, wo trotz des Schneefalls die Vorbereitungen für eine Tiershow liefen. Allerdings wollten wir uns bei der Kälte nicht 20 Minuten dorthin setzen.

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Unser Weg führte uns weiter zum alten Giraffenhaus, was zunächst geschlossen erschien, so dass der Löwenpapa schon wieder umdrehen wollte. Jedoch das große Löwenmädchen probierte die Tür aus und sie ging auf. Innen empfingen uns drei sehr neugierige Giraffen und ein wohlig warmer Geruch nach Heu und Tier. Die beiden Löwenmädchen waren begeistert, dass sie hier den Giraffen so nah kommen konnten, denn im Sommer sind sie nur vom Aussichtspunkt zu sehen. Sie wollten gar nicht mehr gehen, vor allem als die Tierpfleger begannen die Ställe zu reinigen und Futter nachzufüllen, hätten sie lieber weiter zugeschaut. Nachdem wir die Wärme im Giraffenhaus genutzt hatten, den Löwenmädchen ihre Schneehosen anzuziehen, machten wir uns wieder auf den Weg.

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Wir hatten nicht erwartet auch die Löwen zu sehen, aber zwei saßen aneinander gekuschelt auf einem Felsvorsprung. Unsere Löwenmädchen sprangen von einer Scheibe zur nächsten und freuten sich.

Weiter ging es in Richtung Yukon Bay. Die Wölfe hatten ihre Höhle verlassen und zeigten sich, die Karibus waren fleißig am futtern und einige stießen sich mit ihren Geweihen. Die Bisons lagen faul in ihrem Gehege und ihnen machte die Kälte nichts aus, auch wenn ihr Fell mit Schnee bedeckt war. Das kleine Löwenmädchen war erstaunt, wie groß Bisons sein können (kennt sie ja nur aus dem Fernsehen von Yakari und im Sommer sind die Präriehunde auf der anderen Wegseite spannender).

Der Löwenpapa freute sich über die Eisbären, der sich auch aus der Höhle wagte, so dass er mal wieder viele Fotos machen konnte.

DSC04031Angelockt von einem schrillen Kreischen, hatten wir in der Yukon Bay Besucherarena Glück, dass eine Tierpflegerin gerade einem Weißkopfadler die verschneite Arena zeigte. So konnten wir uns das große Tier aus nächster Nähe anschauen. Wir erfuhren zudem, dass es sich bei dem Tier um ein Weibchen handelte, das Kreischen das Plaudern des Weibchen ist:-) und das dieses hier 4,5 kg wiegt.

Anschließend sind wir in die Unterwasserwelt gegangen und haben den Robben beim Schwimmen und Tauchen zugeschaut.
Während wir dort eine kleine Mittagspause einlegten, konnten wir auch noch die zwei Eisbären im Wasser beobachten, die ebenfalls einen Snack erhielten und so für Unterhaltung sorgten.

Weiter ging es an den Schneeeulen vorbei, durchs Outback mit den Wallabies und Kanguruhs nach Indien. Allerdings waren die grauen Riesen wegen des Schnees heute nicht auf dem Außengelände. Im indischen Palast lag die Königspython direkt an der Scheibe und die Löwenmädchen wollten wissen, was Schlangen gerne fressen und wie groß sie werden.

Die ganze Zeit habe ich tapfer die Schneerutscher getragen (die Löwenkinder probierten heute ihre neuen Rucksäcke aus und trugen die Verpflegung) und jetzt ging es endlich zu den Attraktionen des Winterzoos. Im Mullewapp war neben dem Rodelberg, der nur von Kinder ab fünf Jahren genutzt werden darf (was jedes Mal zu Heulattacken und Mißstimmung beim kleinen Löwenmädchen führt), noch ein kleiner Rodelberg errichtet, den die Kinder mit den Schneerutschern runterschlittern durften. Nachdem das kleine Löwenmädchen zunächst muckelte, konnte das großen Löwenmädchen sie doch zum Rutschen überreden und dann wollten beide nicht mehr gehen. Dem Löwenpapa und mir froren ordentlich die Füße.

An der Schlittschuhbahn und den Verkaufsständen haben wir nur kurz (zu)geschaut, da uns allen nun sehr kalt war.

Insgesamt kann man sagen, dass es trotz niedersächsischer Schulferien ein echt entspannter Besuch war. Wir haben trotz des winterlichen Wetters zahlreiche Tiere gesehen und sind steckenweise alleine unterwegs gewesen. Ich fand toll, dass mal andere Tiere in den Focus unserer Familie getreten sind, die sonst vielleicht bei dem großen Angebot übersehen werden.

Habt ihr auch Lust auf einen winterlichen Zoobesuch? Hier findet ihr alle Infos zum Winterzoo in Hannover.

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4 Kommentare zu „Im Winterzoo in Hannover

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